Landesverband der Philatelisten in Sachsen-Anhalt e.V. im BDPh. e.V.

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125 Jahre Rübelandbahn – 22.-23.05.2010 in Blankenburg



In jedem Jahr findet in Blankenburg zu Pfingsten ein historisches Wochenende statt, das der Technik gewidmet ist. Auf dem Gelände des ehemaligen Forschungs- und Entwicklungswerkes der Reichsbahn kann man historische Fahrzeuge besichtigen, die hier rekonstruiert werden.
2010 ist ein besonderes Jahr, denn die Rübelandbahn begeht ihr 125. Jubiläum. Die Rübelandbahn ist bis heute die steilste Bahnstrecke Europas, die mit Reibetechnik befahren wird. Das war aber nicht immer so. Der Schweizer Roman Abt konnte hier dank der Unterstützung des Bahndirektors Albert Schneider, der auch Gründer des Harzclubs war, erstmals sein Zahnstangensystem testen. Erst danach wurden mit diesem System die Bergbahnen in der Schweiz ausgerüstet. Später wurden spezielle Lokomotiven für diese Strecke gebaut. Eine Lok davon ist die „Mammut“, die bis heute in Rübeland steht. In den 60er Jahren wurde die Strecke elektrifiziert. Die E-Loks können auf keiner anderen Strecke fahren, da die Rübelandbahn mit 24.000 Volt und nicht mit 6.00 Volt wie üblich betrieben wird.
Auf dem ehemaligen Werksgelände wird am Sonnabend und Sonntag eine Briefmarkenschau zum Thema Eisenbahn zu sehen sein. Die Sonderpostfiliale wird einen Sonderstempel mit der Abbildung einer Dampflokomotive der Serie 95 anbieten. Gleichzeitig wird es einen passenden Sonderumschlag geben.
An diesem Wochenende wird auch eine Lok der Serie 95 zum Einsatz kommen. Mit einem Aufwand von mehr als einer Million Euro wurde sie restauriert und wird nun von Blankenburg nach Rübeland und zurück Sonderfahrten durchführen.

125 Jahre Rübelandbahn

Dampflok der Serie 95, die in Blankenburg fahren wird und die auf dem Sonderstempel abgebildet wird (hier noch bei der Rekonstruktion in Meiningen)

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