Landesverband der Philatelisten in Sachsen-Anhalt e.V. im BDPh. e.V.

 Startseite  Beiträge  Veranstaltungen  Mitgliedsvereine  Impressum  Anmelden
Beiträge

Beleg des Monats



Beleg des Monats 2013 - Collage

Unter dieser Rubrik soll zukünftig ein Beleg des Monats vorgestellt werden. Damit können Randgebiete vorgestellt oder Einblicke in die Sammelgebiete der Mitglieder der Vereine des Landesverbandes gewährt werden. Beiteiligungen sind jederzeit möglich an: berger_benny@web.de
Die älteren Beiträge bleiben jedoch bestehen und können hinter den jüngeren Beiträgen eingesehen werden.




Borderline Material in der Sammlung

von Klaus Hirschfeld

Sammler heben viele Sachen auf, nicht nur Briefmarken. Ich möchte hiermit auf ein Stück Papier aufmerksam machen, das erst 40 Jahre in meinem Besitz ist und das auf glorreiche Zeiten des 1. FC MAGDEBURG erinnert: Europapokal der Landesmeister 1974/75 im Fussball.

In der ersten Runde hatten die beiden deutschen Vertretungen ein Freilos. Die nächste Runde brachte den Knüller, die Auslosung lautete = FC Bayern München gegen 1. FC Magdeburg zuerst das Hinspiel im Olympiastadion München zur Halbzeit führt überraschend der 1.FC Magdeburg mit 0:2, zum Ende steht es 3:2.
Alles wartet auf das Rückspiel. Über die Arbeitsstelle hatte man sich für eine Eintrittskarte vormerken lassen. Und es hat geklappt. Von den Ereignissen vor dem Hotel International im Stadtzentrum konnte man später in der Zeitung lesen.
Nach Arbeitsschluss ist man von Neustadt zu Fuß ins Stadion gegangen, man hatte ja Zeit. Noch ein Würstchen gegessen und sich einen Stehplatz im Block C2 gesucht. Da das Stadion sehr gut besucht war, stehen bleiben und nicht weg gehen von ca. 17.30 Uhr bis 22.15 Uhr an einem Platz.

2015-01-BDM-Hirschfeld-Boerderline

Ein Fussballabend an den man gerne zurück denkt, es war ziemlich winterfrisch. Am anderen Tag war man krumm und lahm, vom langen Stehen. Es gab eine 1:2 Tore Niederlage für den 1.FC Magdeburg.

Nichtphilatelistisches Material ist in thematischen Exponaten verpönt, in postgeschichtlichen Sammlungen im Rahmen von Postkursen, Landkarten oder Abbildungen von Postgebäuden im geringen Maße zugelassen. In ein Exponat in der Offnen Klasse passt es sehr gut.




Beleg des Monats Dezember 2014

Bad Dürrenberg

von Helmut Voßwinkel

Beleg des Monats Dezember 2014
Ungewöhnliche und seltene Verwendung einer GS- Suchdienstkarte B II mit Tagesstempel Bad Dürrenberg, Ub: c, vom 11.5.48

Die aufgedruckte Anschrift “ An den / Suchdienst für vermißte Deutsche/ in der/ sowjetischen Besatzungszone /1 Berlin W 8/ Kanonierstr. 35‘‘ wurde überklebt und die Adresse geändert. Sie trägt den Eingangsstempel ‘‘Suchdienst / Zonen- Zentrale München‘’ 10. Mai 1948





Beleg des Monats November 2014

Halberstadt 29.11.1923

von Heinz-Erich Gustus

2014-11_Beleg_d_Monat-Gustus-HALB (1)
Halberstadt ab 29.11.1923-nach INFLA Berlin die 26. Portoperiode, einfacher Fernbrief = 80 Milliarden Mark.
Da bereits abzusehen war, dass am 01.12.1923 Marken in stabiler Währung-Rentenmark- ausgegeben werden sollten, unterließ man es aus Zeitgründen,
neue Marken in höherer Währung zu drucken, bzw. zu überdrucken. Am Schalter wurden diese zum Vierfachen des Wertes verkauft.
Man spricht in der Zeit vom 26.11. bis 30.11. von Vierfachfrankaturen.




Beleg des Monats Oktober 2014

Poststellen (II) (Stadt)

von Klaus Hirschfeld Haldensleben

In Magdeburg oder Halle/Saale waren die kleinen Poststellen im Stadtgebiet vor Jahrzehnten auch vorhanden. Es soll hiermit versucht werden den Standort und damit die Geschichte wieder in unser Gedächtnis zurück zurufen.

„PST (II) Stadt wurden hauptsächlich in reinen Wohngegenden eingerichtet, deren Postverkehr nicht die Einrichtung eines Zweigpostamtes oder einer PST (I) rechtfertigt. Es gab PST (II) Stadt mit vollem oder beschrägten Annahmebefugnissen. Die PST (II) Stadt mit vollen Annahmebefugnissen gaben Wertzeichen und Formblätter der gangbarsten Sorten, ferner Postsparkarten ab, sie nahmen gewöhnliche und eingeschriebene Briefsendungen und Päckchen, auch Eilbrief-, Rückschein- und Nachnahmesendungen an, ferner gewöhnliche Inlandspakete und Postgüter, unversiegelte Wertpakete und Wertpostgüter, Postanweisungen und Zahlkarten. Nach Bedarf besorgen sie auch die Annahme von Einlagen und die Rückzahlung im Postsparkassendienst.
PST (II) Stadt mit beschränkten Annahmebefugnissen beschränken sich auf die Abgabe von Wertzeichen und Formblätter der gangbarsten Sorten, ferner von Postsparkarten sowie die Annahme von gewöhnlichen und eingeschriebenen Briefsendungen und Päckchen, auch der Eilbrief-, Rückschein- und Nachnahmesendungen. Wenn das Bedürfnis vorliegt und die Räumlichkeiten es zulassen können auch gewöhnliche Inlandpakete und Postgüter angenommen werden. Keine Annahme von Massensendungen.
Den PST (II) Stadt steht ein eiserner Bestand an Wertzeichen usw. zur Verfügung.
Einschreibsendungen, Pakete und Postgüter sind bei der PST mit Nummerzettel, die den Namen der PST als Aufgabeort tragen zu bekleben.
PST (II) Stadt führen keinen Tagesstempel“
Quelle: http; //de. Wikepedia.org/wiki/ Poststelle_(Postamt)

Warum sind philatelistische Belege so selten?

Erstens war das gesamte Postaufkommen gering, zweitens sie führten keinen Tagestempel, sondern nur einen Gummistempel (z.B. Magdeburg 1 A)als Rahmenstempel mit abgerundeten Ecken, der in der Regel nicht auf den normalen Postsachen abgeschlagen wurde.

Sie lassen sich nur nachweisen, auf Einlieferungsbescheinigungen, Eindruck auf Einschreibzetteln (Formblatt C 35) und Nummernzettel für gewöhnliche Paketsendungen (Formblatt C 29)

Als Beispiel kann aus Haldensleben gezeigt werden.

2014-10-Poststellen-Hirschfeld-1

Am 15.11.1928 wurde bei der Fa. Rückmann, Markt Nr. 4 eine Poststelle (II) (Stadt) eingerichtet, sie bestand von 1928 bis 1945.
Der Text des R-Zettels Neuhaldensleben A

2014-10-Poststellen-Hirschfeld-2
Einlieferungsschein vom 22.5.1939,

Gummistempel Haldensleben 1 A

1938 wurde die Stadtgemeinde von
Neu- und Althaldensleben zu
Haldensleben zusammen geschlossen.

Das Postamt hatte die Bezeichnung
Haldensleben 1 und das Zweigpostamt
Haldensleben 2

Zu Magdeburg =

Nach einem Aufsatz von Albert Talenga Lübeck abgedruckt in „Mitteilungen zur Postgeschichte Sachsen-Anhalt“ Nr. 36/1999 Seite 2 bis 7 vom ehemaligen Verein für Postgeschichte in Sachsen-Anhalt < Die preußische Landpost in der OPD Magdeburg und die Landpoststellen über das Leitpostamt Magdeburg 1>
p.p er beruft sich auf Walter Freye, es sollen in Magdeburg 3 solche Poststellen gegeben haben, wobei die Geschäftslokale öfters gewechselt haben sollen.

Magdeburg 1 A eingerichtet am 30.11.1928 im Breiten Weg 148/50 (Kaufhaus Klavehn)

Magdeburg 1 B eingerichtet am 1.1.1929 in der Ebendorfer Str.41

Magdeburg 1 C eingerichtet am 1.1.1929 im Fürstenufer 3

Diese Fakten sind entnommen, der Ausarbeitung von Karl-Heinz Laubner „Magdeburger Postchronik“ aus dem Jahre 1973.

Das Ortsverzeichnis 1 „Verzeichnis der Postämter und –amtsstellen sowie der Bahnhöfe der Eisenbahnen, der Schiffsanlegeplätze und Flughäfen in Großdeutschland“ Berlin 1944 bringt im Anhang, Seite 461

Magdeburg 1 A Johannisberg 16

Magdeburg 1 B Banekstr. 37

2014-10-Poststellen-Hirschfeld-3

Jetzt konnte ich eine Paketkarte (vollständige Abbildung nächste Seite) für meine Heimatsammlung erwerben, die einen Nummernzettel für gewöhnliche Paketsendungen mit Eindruck Magdeburg 1 B trägt. 1220 ist die Paketzonennummer, die alte Bezeichnung war Taxquadratnummer. Der Nummerzettel ist 1946 bei der Poststelle (II) Groß Santersleben über Magdeburg 1 (siehe Formularstempel Gr. Santersleben in blau) aufgebraucht bzw. nachverwendet.

2014-10-Poststellen-Hirschfeld-4

Paketkarten - Stammabschnitt

Frühe Paketaufgabe (Gewicht 5kg , Tarif 2. Zone über 75 km bis 150 km = 0.80) von Groß Santersleben nach Berlin (PLZ 1a) 5.9.1946. Die Rückseite trägt den Poststellen-Stempel (19) Groß Santersleben über Magdeburg 1. Die Frankatur wurde bei der Landpoststelle Magdeburg Land entwertet. Am anderen Tag ist das Paket schon in Berlin angekommen und am 9.9. abgeholt worden.

Dieser Aufbrauch der postalischen Formulare ist in der Nachkriegszeit die Regel. Man sollte aber auf Belege der Poststellen (Stadt) achten und mitnehmen, sie sind sicher nicht häufig.




Beleg des Monats September 2014

von Dietrich Ecklebe

Postsache vom 18. Februar 1988 – erste Anzeichen der Wende in der DDR

In der DDR wurden über den Postzeitungsvertrieb, Handelsorganisation des Post- und Fernmeldewesens der DDR, Zeitungen und Zeitschriften des In- und Auslandes an die Abonnenten und im Einzelverkauf geliefert.
Zahlreiche Betriebe und Privatpersonen bezogen Zeitschriften aus der Sowjetunion, die zwar in den Betrieben kaum gelesen wurden. Das änderte sich aber seit dem Michael Gorbatschow die Führung in der Sowjetunion übernommen hatte. Seine Politik von Glasnost und Perestroika fand auch in der DDR immer mehr Anhänger. Allerdings waren diese Vorstellungen den Machthabern in der DDR ein Dorn im Auge. Mehrere sowjetische Zeitschriften wie der „Sputnik“ oder die „Neue Zeit“ waren nun nicht mehr erwünscht und die DDR stellte den Bezug der Zeitschriften mit dem beginn des Jahres 1988 ein. Die neuen demokratischen Gedanken aus der Sowjetunion wurden als Gefahr für den „real existierenden Sozialismus“ in der DDR erkannt.
Da die Abonnenten ihre Zeitschriften aber schon für das erste Quartal 1988 bezahlt hatten, wurde der Betrag von 0,75 Mark für die Hefte 1 bis 3/1988 zurückgezahlt. Dazu wurde an die Abonnenten eine Postsache, die gebührenfrei war, mit der Rückerstattung geschickt und gegen die Vorlage dieser Karte wurde dem Empfänger der Betrag ausgezahlt. Da der Empfänger auf das Geld verzichtete, blieb ein sehr früher Beleg erhalten, der den Beginn der Veränderungen, die zum Sturz des Honeckerregimes führten, schon für den Februar 1988 belegt.

Beleg des Monat September - Postsache vom 18 (Eckl




Beleg des Monats August 2014

von Klaus Hirschfeld Haldensleben

Ein beliebtes Sammelgebiet sind die Bezirksstempelaufdruckmarken und Belege der Währungsreform 1948 in der SBZ.
Die behördlichen Dienststellen in der sowjetischen Besatzungszone wurden am 21. Juni 1948 durch die Währungsreform in den Westzonen überrascht. Als Gegenmaßnahme wurden durch die Hauptverwaltung Post- und Fernmeldewesen (HVPF) durch das KS-Telegramm Nr. 6 vom 23. Juni angewiesen mit dem > Bezirksstempel < neue Postwertzeichen herzustellen Die Bezirksstempel 20, Bezirksstempel 29 vom ehemaligen OPD Magdeburg und der Bezirksstempel 2o (sechs Postämter durch Aptierung der 9) gehörten alle zur OPD Halle.
Diese überdruckten Briefmarken waren gültig vom 24. Juni bis 10 Juli1948, verkauft wurden sie aber nur bis zum 2. Juli 1948.
Unterscheiden muss man: die Regelung nach KS – Telegramm Nr.6
- erste Briefkastenleerung am 24.6.1948,
- Zehnfachfrankaturen der alten Markenbestände
- als Ausnahmeregelung Barfrankaturen
- SBZ-Aufdruckmarken
- Postfrei- und Absenderfreistempel lt. KS - Telegramm Nr.8

2014-08-Beleg-des-Monats-Bezirksstempelaufdruckmar

Paketkartenabschnitt von Weferlingen (Pron.Sachsen) vom 25.6.1948 von einem Paket in die 3 Zone, Gebühr 2,00 Reichsmark. Die Marken erhielten einen Aufdruck 20 Weferlingen.

Paketkartenabschnitte war in der Kiloware enthalten, die Anfang der 50er Jahre von der Post verkauft, aber auch über den Deutschen Kulturbund angeboten wurde.




Beleg des Monats Juli 2014

Hin und wieder zurück! Privatpost-Briefe voller Stempel und Vermerke

von Benny Berger

Beleg des Monats 7-2014 - Hin und wieder zurück! P
Kooperationsbrief zeischen MZZ und TNT von Ende Februar 2014

Am 21.02.2014 wurde ein Brief nach Düsseldorf beim MZZ-Briefdienst in Halle aufgegeben.
Da der MZZ-Briefdienst nur selbst in der PLZ-Region-06 Briefe zustellt, wurde der Brief an den zuständigen Kooperationspartner übergeben. Die MZZ gehört dem Kooperationsverband „P2 – Die Zweite Post“ an, die sich zu einem deutschlandweiten Netz von privaten Briefdiensten verbunden hat, um eine flächendeckende Zustellung zu ermöglichen. Vor drei Jahren bildete sich durch Initiative der PIN-Mail aus Berlin die Mail Allianz (kurz ma) mit demselben Ziel. Damit bestanden zeitweilig außerhalb der Paketdienstbranche und mit der DPAG, drei flächendeckende Zustellsysteme.
Dass die P2 und die ma kein vollständig flächendeckendes Zustellnetz aufbauen konnte, zeigten diverse Briefzustellungen über die DPAG bei entlegenen Zustellorten. Als Konsens wird eine stärkere Zusammenarbeit der P2 und ma erfolgt sein.
Darauf weist die MZZ in Ihrem Zustellcode „Koop Ma0611_2 4131“ über dem Barcodestempel hin.
Hinter der Nummer verbirgt sich die in Nordrhein-Westphalen insbesondere für Geschäftskunden präsente TNT. Sie ist eine Briefdienst-Tochterfirma der niederländischen Staatspost.
Wer den Zustellcode nicht zuordnen kann, erkennt den Zusammenhang erst bei einer Briefrücksendung wegen Unzustellbarkeit.
Hierfür hat die TNT einen Musterstempel. Sein Einsatz erfolgte vermutlich nach der fehlgeschlagenen Zustellung vom 24.02.2014 (siehe Kopfstehender Stempeleindruck der TNT) im TNT-Verteilerzentrum am 26.02.2014 und damit fünf Tage nach der MZZ-Bearbeitung.
Daraufhin wurde der Brief an die MZZ zurück gesandt. Die brachte ihren seit Jahren verwendeten blauer Stempel „Zurück an den Absender“ auf, nachdem sie die Absenderadresse auf einem Adresslabel (links oben) angebracht hatte.




Beleg des Monats Juni 2014

Vor 70 Jahren, Einführung der Postleitzahl in die Poststempel
von Klaus Hirschfeld

Im 2.Weltkrieg wurden immer mehr Postler zu Kriegsdienst eingezogen, ihre Arbeit übernahmen Hilfskräfte, die zum Teil der deutschen Sprache nicht mächtig waren oder sie gehörten zu fremden Berufen.
So wurde im Amtsblatt des RPM Nr.68 vom 25. Juli 1941 verfügt. Es werden eingeführt Päckchenleitgebiete, Päckchenleitstellen und Päckchenunterleitstellen
Damit wurden guten Erfahrungen gemacht, so dass mit der Ausgabe des Amtsblatt des RPM Nr. 56 vom 6. Juni 1944 Vf. 175 Postleitzahlen in Tagesstempel aufgenommen werden sollen.
Zur Werbung, damit sich die Postleitzahlen schneller bei den Postbenutzern einbürgern, ist eine Stempelwerbung angeordnet worden.

Postnachrichtenblatt vom 25. März 1944, da wurden 30 Einsatzstücke für Standard- bzw. Universalstempelmaschinen mit einer Laufzeit vom 28.3.-20.4.1944 angekündigt. Es waren mit dabei die PA Halle(Saale)8 und Magdeburg BPA 7.
Im Nachrichtenblatt vom April 1944 wurden nochmals 30 Ämter mit der Laufzeit 1.5.-31.5.1944 angekündigt u.a. Dessau 1

2014-06 - Einfuehrung  Postleitzahl - Hirschfeld (

2014-06 - Einfuehrung  Postleitzahl - Hirschfeld (
In Pressemitteilungen der damaligen Zeit wurde unteranderem auch ein Stempelabdruck von Magdeburg abgebildet, wobei die Postleitzahl (19) im Kreis asymmetrisch im Stempel vorgesetzt wurde.

2014-06 - Einfuehrung  Postleitzahl - Hirschfeld (
In den Gummistempeln für Poststellen (II) war es einfacher die Postleitzahlen in Neuanfertigungen ein zu setzten. (Ex-Sammlung Hirschfeld)

2014-06 - Einfuehrung  Postleitzahl - Hirschfeld (

Der Auslandsbrief in die USA aus (19b) Magdeburg BPA 7 vom 24.7.47 ist schon interessant, aber eine Besonderheit ist der Paketaufkleber von 1944 (Druckvermerk) mit dem großen Kreis für die Aufnahme der Postleitzahl, womit der Briefumschlag überklebt wurde.
In jeder Verfügung oder Mitteilung aus jener Zeit wird von Postleitzahl geschrieben und nicht die von Sammlern geprägte Post(gebiet)-leitzahlen.






Beleg des Monats Mai 2014

Pleiten , Pech und Pannen bei der Deutschen Post AG

von Dietrich Ecklebe

Die Deutsche Post AG muss ihre eigenen postalischen Sendungen natürlich nicht mit Briefmarken frei machen. Sie kann diese Post als sogenannte Postsachen ohne Briefmarken versenden. Doch seit einigen Jahren versendet die Deutsche Post AG ihre Werbeinformationen frankiert. Dazu verwendet sie immer aktuelle Briefmarken, die in den Umschlag eingedruckt werden, sodass der Eindruck entsteht, dass es sich um eine Ganzsache handelt. Daher stammt auch die Bezeichnung „Dienstganzsache“ für diese Art Brief. Natürlich handelt es sich nicht um Dienstpost sondern um Postsachen, die keine Briefmarke erfordern, aber mit Marke sieht es eben schöner auf. Inzwischen wurden diese Briefe, von denen in jedem Jahr mehrere erscheinen, auch katalogisiert.
Bei der Herausgabe der „Dienstganzsachen“ ist der Deutschen Post AG aber so mancher Fehler unterlaufen. Öfters werden Marken als Werteindruck verwendet, die am Datum der Sendung noch gar nicht ausgegeben worden waren. Mir selber liegen inzwischen fünf solche Frühverwendungen vor. Die Portostufen werden auch nicht korrekt eingehalten. Es kann schon einmal vorkommen, dass das Porto nicht stimmt – aber das ist sicher bei Briefen, die auch ohne Briefmarke befördert werden, nicht so wichtig.

2014-05 Ecklebe - Pleiten - Beleg des Monats Mai 2

Besonders zahlreich sind die Fehler bei einer Karte vom 2.5.2011. Als Werteindruck wurde die Briefmarke „Wasser“ aus der Serie „Die vier Elemente“ vom 3.3.2011 verwendet, doch schaut man sich die Marke genauer an, wird man feststellen, dass manches fehlt. Ursprünglich handelt es sich um einen Wert zu 55 Cent, also für das Briefporto. Da aber eine Karte verschickt wurde, hat man die Wertstufe aptiert und vergessen, die neue Wertstufe für das Postkartenporto von 45 Cent aufzudrucken. Bei dem Entfernen der Wertstufe gingen auch gleich noch die Bezeichnung „Wasser“ unter der Inschrift „Die vier Elemente“ und die Länderbezeichnung Deutschland verloren. Wenn man sehr genau hinsieht, kann man noch erkennen, wo diese Inschriften einst gestanden haben.
Die Deutsche Post AG versendete an ihre Kunden somit Postkarten, die Wertzeichen ohne Wertbezeichnung und Ländernamen enthielten. Nur gut, dass die Briefträger nicht so gut aufpassen, sonst hätte es passieren können, dass der Empfänger noch Nachporto gezahlt hätte, denn solch ein Wertzeichen existiert nicht. Das alles passierte mit einer Sendung, die als Postsache portofrei verschickt werden konnte. Wenn man sich die tägliche Flut von Werbesendungen genau ansieht, findet man noch so manches interessante Stück, das sicher kein Wertgegenstand darstellt, aber doch etwas Abwechselung in das Sammeln bringt und immer wieder zeigt „Keiner ist unfehlbar“.




Beleg des Monats April 2014

Aus einem Heimatbeleg – Am Rande von Philatelie und Ansichtskartensammlungen

von Benny Berger

Am 3. Dezember 1899 schrieb der Riedaer Rittergutsbesitzer Marggraf eine Postkarte an den Amtmann Feldmann, dem Rittergutsbesitzer von Juliushof.

AK Rieda Juliushof Berger - Postseite

Die Familie Feldmann war von 1871 bis 1945 Besitzer des Rittergutes Juliushof. Nach der Bodenreform von Oktober 1945 konnten sei acht ha als „Neubauern“, ab 1952 in einer LPG weiterbewirtschaften und einen Teil ihres ehemaligen Gutshauses bewohnen. Aufgrund nicht ablassender Repressalien flüchtete die damals fünfköpfige Familie 1960 in die BRD.
Juliushof wurde 1844 von Julius Hempel gegründet und erbaut. 170 Jahre später, 1982, wurde es auf Beschluss des Landkreises entsiedelt und 1983 abgetragen. Eine Notwendigkeit z.B. im Bezug zu einem Tagebau bestand zu der Zeit nicht.
Rieda war bis 1950 eine selbständige Gemeinde. Ab August 1950 wurde es per Gesetz mir Schrenz und Siegelsdorf zur Gemeinde Schrenz vereinigt. Seit dem 1. März 2004 gehört es zur Stadt Zörbig.

Zurück zur Karte.
Da Rieda 1899 über keine Postagentur verfügte, wurde die Karte einen Tag später, am 04.12.1899 in Stumsdorf aufgegeben. Am 5.12.1899 kam sie in der 13 km entfernten Postagentur von Glebitzsch an und wurde nach Juliushof zugestellt, was 2 km von Glebitzsch entfernt lag.

Der Absender hatte nach der nächstgrößeren Stadt „Juliushof / b.[ei] Brehna“ angegeben.
Da sich die Post jedoch an Roitzsch orientierte, wurde vermutlich auf der Postagentur von Stumsdorf in blauer Tinte „bei Brehna“ durchgestrichen und die Angaben „Post Glebitzsch / v Roitzsch“ ergänzt.

Die Postagentur in Stumsdorf verwendete noch einen Einkreisstempel. Er ist dort von 1896 bis 1904 nachweisbar. Danach wurde in Stumsdorf ein Einkreis-Gitterbrückenstempel eingesetzt.
Seit seiner Eröffnung vom 1. Mai 1896 verwendete die Postagentur in Glebitzsch einen Einkreis-Gitterbrückenstempel mit drei Sternen. Zum Landbestellbezirk der Postagentur von Glebitzsch gehörten die Orte Beyersdorf, Juliushof, Köckern, Ramsin mit Mühe und Renneritz
Seine Verwendung ist bis 1917 nachgewiesen. Geschlossen wurde die Postagentur vor 1925.

Auf der Bildseite teilte der Rittergutsbesitzer Marggraf dem Rittergutsbesitzer Feldmann einige Grüße mit und ging auf ein Treffen in der Kreisstadt Bitterfeld ein.

AK Rieda Juliushof Berger - Bildseite

Weiter zeigt die Bildseite einige Ortsansichten als Lithografien.
Oben links die Kirche von Rieda, eine seit den 1970er Jahren nicht mehr genutzte Ruine.
Sie war der ehemals kulturelle Mittelpunkt der Gemeinde. Die Kirche ist ein einschiffiger verputzter Bruchsteinbau mit Eckquaderung, dreiseitig geschlossener Chor, Westquerturm im Kern romanisch, rundbogige Schallöffnungen. 1820 erfolgt Umbauarbeiten. Reste der hölzernen Westempore und der geraden Holzdecke sowie der rippengewölbte Chor stammen aus dem 13. Jahrhundert. Auf dem umliegenden Kirchhof befinden sich zwei barocke Grabsteine.

Das in der Kartenmitte gezeigte Riedaer Gut des Rittergutsbesitzer Marggraf wird heute nur noch teilweise genutzt. Das Wohnhaus ist bewohnt. Die nicht mehr benötigten Ställe verfallen jedoch. Die Familie Lose erwarb es von Marggraf. Sie wurde 1945 durch die Bodenreform enteignet.

Bis hier ergibt das eine traurige Bilanz, wie sich der Ort nach 115 Jahren entwickelt hat.
Das unten links abgebildete Gasthaus zum braunen Ross des Inhabers Schulze wurde Mitte des 20. Jahrhundert geschlossen und zu einem Wohnhaus umgebaut. Die Bausubstanz wurde somit erhalten und ist auch heute noch in einem guten Zustand.

Der Dorfplatz oben rechts auf der Karte, hat sich bis heute gut gepflegt erhalten.
Der Obelisk auf den Platz war das Kriegerdenkmal für den Deutsch-Französischen-Krieg von 1870/71 und für den Krieg von 1866.
Nach 1920 wurden die alten Inschriften entfernt und neue für das Gedenken an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges aus Schrenz, Rieda und Siegelsdorf aufgetragen. Es befindet sich bis heute an der Stelle.
Das links von dem damals noch jungen Baum stehende Gebäude stellt damals wie heute, nach der Kirche, das älteste Haus in Rieda dar. Es wurde nach 1990 denkmalgerecht saniert.

Es war das Wohnhaus einer großbäuerlichen Hofanlage, mit zu zwei Seiten hin abschließenden lang gestreckten zweigeschossigen Ziegelbauten. Der Hof war mit Kopfsteinpflaster belegt und mit dem Wohn- sowie weiteren Wirtschaftsgebäuden umgeben. Als zweigeschossiger, regionaltypischer Putzbau aus massivem Sockelgeschoss und Fachwerk-Obergeschoss ist das Wohnhaus besonders erwähnenswert. Es wurde um 1800 mit Krüppelwalmdach in einer schlichten Architektur mit ausgewogenen Proportionen erbaut.

Der als kurzweilig gedachter Postkartengruß zwischen zwei Rittergutsbesitzern im Altkreis Bitterfeld kann gut mit einer SMS für die Gegenwart verglichen werden. Flüchtig und schnell vergessen.
Er bestätigt die bekannten philatelistischen Kenntnisse. Durch sein Überdauern gibt die Karte zudem einen Eindruck für die heute in der Form nicht mehr existierenden dörflichen Strukturen und somit oftmals Anreiz sich mit diesen zu beschäftigen, was immer lohnend ist.


Beleg des Monats März 2014

Ortsaufgabevermerk bei der Bahnpost

von Klaus Hirschfeld

Gleich zu Beginn des „Eisenbahnzeitalters“ konnte die Post das schnellere Beförderungsmittel nutzen. Dabei war eine für den Kunden besonders interessante Briefaufgabemöglichkeit, die an den Bahnpostwagen angebrachten Briefkästen, in denen bis kurz vor Abfahrt der Züge Briefe und Karten eingeworfen werden konnten.
Die Bahnpostbeamten, die sonst das Umspedieren der Sendungen zu besorgen hatten, mussten nach Vorschrift, sofort nach der Einlieferung den genauen Aufgabeort dokumentieren. In der Regel erfolgte auf den großen Strecken es mit dem dreizeiligem Kursstempel oder schon mit dem ovalen Stempel.

Ortsaufgabevermerk bei Bahnpost - Hirschfeld (Bele
Aufgabe in Osterburg 22 / 6 (18)89 handschriftlich, Osterburg liegt an der Eisenbahnstrecke Wittenberge – Magdeburg.

Warum wurde die Karte nicht mit einem Kursstempel entwertet ?

Meine Annahme: Durch einen Unterbeamten angenommen (Ortsangabe und Datum in Blaustift), der Beamte entwertet den Wertstempel der Ganzsache durch Federstrich. Eventuell führte auch der Spätzug in Richtung Magdeburg keinen Bahnpostwagen bzw. Kursstempel.
In Cöthen Ausgabestempel (No. 6) vom gleichen Tag, die Gärtnerei hatte schon geschlossen und der Empfänger wurde nicht angetroffen und der Zustellgang wurde wiederholt am 23.6. Ausgabe (No. 1) und morgens zugestellt.





Beleg des Monats Februar 2014

Unbekannte Briefmarken

Von Reiner Mühle

Beleg_unbekannt_Aschersleben

Etwa vor 60 Jahren bin ich in den Besitz dieses Beleges gekommen. Ich war noch ein junger Sammler und legte den Brief in ein Album.
Im September 1991 wurde im Auktionshaus Christoph Gärtner eine Ganzsachenkarte mit einem gleichen Werteindruck angeboten und auch verkauft.
Nun ist mein Beleg aber mit einer Marke gleichen Musters frankiert und befördert worden, die Innenseite trägt das Datum 12. Oktober 1892.
Auf den Beleg ist mit Bleistift vermerkt: Mennicke 4b
Wer hat Erkenntnisse zu dieser Art von Briefmarken und deren Verwendung.
Kontakt: heifo1@freenet.de




Beleg des Monats Januar 2014

Ein Beleg, den es eigentlich gar nicht geben dürfte:

Von Helmut Voßwinkel

Dieser Brief ist nicht portogerecht frankiert mit Marken in MiF der "allgemeinen Ausgabe" der französischen Besatzungszone. Seine Frankatur wurde mit Tagesstempel: (19) Halle (Saale) 8, Ub: p, am 02.8. 46-17 entwertet und nach Aubonne /Schweiz, Kanton Waadt am Nordufer des Genfer Sees (Amtssprache: Französisch) geschickt (siehe Ankunftsstempel), von dort weitergeleitet nach Morges im gleichen Kanton.
Sein Absender: W. Steinbeiß / Halle- Saale/ Rudolf- Breitscheid-Str. 56'
Provinz Sachsen / russische Zone / Deutschland

19450802HAL-Fr-Schw2

Erläuterung:
Laut Mich.- Katalog war die allgemeine Ausgabe der französischen Zone " auch im Saarland, wie in jedem anderen Teil der französischen Besatzungszone verausgabt, aber dort nur bis 21.11.1947 gültig.
Nach den bisherigen Forschungsergebnissen wurde die allgemeine Ausgabe außerhalb ihres Verkaufsgebietes nur in den RPD- Bezirken Hamburg und Bremen geduldet (bis 31.10.1946).
Die Zulässigkeit der vorliegenden Verwendungen der allgemeinen Ausgabe in Berlin bis 18.7. 1946 konnte bisher noch nicht nachgewiesen werden. Zumindest ab 19.7. 1946 wurde die Verwendung der allgemeinen Ausgabe in Berlin untersagt (Vfg /C1 -2040 vom 19.7. 1946). "

Die unbeanstandete Freimachung der Marken der "allgemeinen Ausgabe der französischen Zone" des vorliegenden Briefes mit Tagesstempel Halle (Saale) 8, in der sowjetischen Besatzungszone, sowie seine Beförderung in die Schweiz kann nur mit "Duldung" / ev. einem persönlichen Verhältnis des Postangestellten zum Absender - so meine Erklärung. - erfolgt sein. Sein Ankunftstempel belegt, dass der Brief ordnungsgemäß befördert wurde.
Weiter kann (muss) man spekulieren, wie der Absender diese Briefmarken erhielt. Vielleicht ist hier auch der Empfänger des Briefes mit am Entstehen des Beleg beteiligt.
Alles Vermutungen, aber ev. existieren noch andere Belege mit Verwendungen der "allgemeinen Ausgabe" der französischen Zone mit Tagesstempeln der sowjetischen Zone. Wer solche Belege besitzt, kann sich gern bei mir melden.




Beleg des Monats Dezember 2013

von Halberstadt nach Bern

von Heinz Erich Gustus, Halberstadt

Mein Beleg ist am 23.10.1923 von Halberstadt nach Bern gegangen. Dort ist er am 26.10. angekommen. Die Buchdruckerei Meyer in Halberstadt hat für die dortige Druckerei Lanz Etiketten drucken wollen und darum gebeten, den Betrag von 5 Schweizer Franken im voraus einzusenden. Dies zum Text.
Die Karte ist mit 18 Millionen Mark portorichtig für die Periode vom 20.10. bis 31.10. frankiert. In der Schweiz aber mit 35 Cent wegen "Überformat" nachtaxiert.

201312BelegDMonatsHalbBern_Gustus

Der Weltpostkongress hatte das Postkartenformat 1878 mit einer Maximalgröße von 14x9 cm festgelegt. die Karte hat ein Format von 15,7x 9,9 cm. Die Post in Halberstadt hatte zu der Zeit bestimmt andere Probleme, als hier nachzumessen, was aber die Eidgenossen taten. Auf dem Weltkongress von 1924 wurde dann das Format auf 10,5 x 15 cm geändert, das dem späteren DIN A 6 Format entsprach.




Beleg des Monats November 2013

Ganzsache der Deutschen Post AG mit fehlenden Farben

von Dietrich Ecklebe (AIJP)

Im Jahr 2008 erschien ein Plusbrief der Deutschen Post AG zum 450. Jahrestag der Hamburger Börse. Die Ganzsache verwendete als Wertstempel das Postwertzeichen „50 Jahre Bundesbank“ zu 55 Cent. Sowohl die Briefmarke als auch der Schmuckzudruck wurde im Vierfarbdruck hergestellt.
Ich staunte allerdings nicht schleckt, als ich meine Abolieferung aus Weiden mit den Plusbriefen öffnete, denn dort war ein Umschlag enthalten, der nur einen Zweifarbendruck aufwies. Außer blau und rotb waren alle anderen Farben ausgefallen. Die Farben gelb und schwarz fehlen vollständig. Dadurch sieht man vom Schmuckzudruck auf dem Umschlag nur die beiden Personen und die Inschriften. Noch schlimmer ist es beim Wertzeichen, denn bis auf die Inschrift „Die Währung sichern – Preisstabilität gewährleisten“ fehlt alles andere der Briefmarke, sogar der Werteindruck.
Solche Stücke kann man immer wieder mal finden und das trotz aller Qualitätskontrollen. Selbst durch die Versandstelle werden sie verschickt. Doch kann man solch ein Stück überhaupt versenden? Da auf dem Plusbrief die Fluorstreifen als Sicherheitsmerkmal vorhanden sind, würde jede automatische Briefbearbeitungsanlage den Brief als richtig frankiert bearbeiten und so würde der Plusbrief unbeanstandet den Empfänger erreichen. Ob das allerdings auch der Fall wäre, wenn man die Ganzsache am Schalter aufgeben würde, hinge sicher von der Aufmerksamkeit und den Fachkenntnissen der Postmitarbeiter ab.

Beleg des Monats - Plusbrief von Ecklebe

Ganzsache „450 Jahre Hamburger Börse“ mit Farbausfall und als Vergleich mit allen Farben.




Beleg des Monats Oktober

Vor achtzig Jahren – der 39. Philatelistentag in Aschersleben

Der - aus politischen Gründen - abgesagte, Philatelistentag in Wien 1933 wurde nach Aschersleben vergeben.
Vom 19. bis 21. August 1933 fand er im Bestehornhaus in der Askanierstadt Aschersleben statt. Hauptorganisator und Sponsor war der Geschäftsführer des Verlages der KABE – Alben G.m.b.H Paul Koch.
Als Belegprogramm wurde eine Sonderkarte ohne Werteindruck und Privatganzsachenkarten mit 4 verschiedenen Eindrucken ( Michel – Nr.
PP122 C2, PP126 C2, PP127 C4 und PP131 C1) aus weißes Karton, der Druck gelb und schwarz. Der Entwurf stammte vom Kunstmaler Paul Richter.

Beleg zu Beitrag - Vor achtzig Jahren – der 39. Ph

Ankündigungskarten auf der Rückseite von Vordruckblättern (hier Schweden) und einem Streifen Werbemarken, Entwurf Paul Richter.

Beleg zu Beitrag - Vor achtzig Jahren – der 39. Ph

Der Sonderstempel ist unter dem Bochmann – Katalog Nr. 3 notiert.
Die Firma KA – BE Aschersleben stellte ihren Absenderfreistempel zur Verfügung, der ohne Veranstaltungshinweis längere Zeit im Einsatz war. Mit dem Veranstaltungshinweis war er nur 3 Tage in Gebrauch.
Als Besonderheit sind Katapultaufgaben und Zulieferungen zur 6. Südamerikafahrt 1933 des Luftschiffes „Graf Zeppelin“ bekannt.
Ein umfangreicher Katalog mit Vorstellung der Exponate war selbstverständlich.

Beleg zu Beitrag - Vor achtzig Jahren – der 39. Ph

Porto = Einschreiben 0.30, 2x 15Pfg.,Brief >20g-250g 0,25 2x 12Pfg., +
1Pfg. durch Absenderfreistempel, insgesamt 0.55 RM

Der bekannte Sammler G. (Gustav) Manhardt aus Tangermünde hat die Veranstaltung besucht und sich einen Beleg geschickt.
Der Sammlerfreund Manhardt ist dadurch bekannt geworden, das er sich Post – und Absenderfreistempel aus dem Zeitraum Ende der 20 Jahre bis ca. 1942 besorgte. Seine Belege sind teilweise Einzelstücke und sehr gesucht. Schriftverkehr ist auch aus den 40er und 50er Jahren bekannt.

Klaus Hirschfeld
Verein der Briefmarkenfreunde von Haldensleben und Umgebung e.V.





Beleg des Monats September

Feldpost aus Mali vom August 2013

von Dietrich Ecklebe (AIJP)

Seit einigen Jahren sind Feldpostbelege aus verschiedenen Ländern wieder als Bedarfspost zu bekommen, da deutsche Einheiten in vielen Ländern der Welt im Einsatz sind, gibt es von dort auch ein entsprechendes Postaufkommen.
Der jüngste Einsatz deutscher Soldaten findet in Mali statt. Dort hatten islamistische Kräfte versucht, einen Gottesstaat zu bilden. Die Regierung Malis konnte die Truppen wieder zurückdrängen, doch da Mali zu den ärmsten Ländern der Welt gehört, benötigte das Land dringend Unterstützung, um dauerhaft gegen die Islamisten erfolgreich zu sein. Daher wurde eine internationale Militärmission unter der Bezeichnung AFISMA (Africa international Support Mission Mali) durch die afrikanische Wirtschaftsorganisation ECOWAS organisiert. Die Führung liegt in afrikanischen Händen. Die Truppen kommen aus den Nachbarstaaten Malis. Deutschland wurde um Unterstützung gebeten. Am 16. Januar 2013 schickte Deutschland 100 Soldaten und zwei Transportflugzeuge vom Typ Transall nach Dakar im Senegal. Ein drittes bildete den Ersatz für den Ausfall einer Maschine. Ab Ende Februar fanden mit diesen Maschinen Transporte innerhalb Malis statt. Diese Aktion lief bereits am 10. Juni 2013 wieder aus.
Im April 2013 beschlossen die europäischen Außenminister eine weitere Unterstützungsaktion, die unter dem Namen European Union Training Mission Mali (EUTM Mali) geführt wird. Das Mandat dafür ist bis Ende Februar 2014 befristet. Deutschland kann sich mit 180 Soldaten daran beteiligen. Bei dieser Mission sollen malische Soldaten ausgebildet werden. Deutschland stellt 35 Pioniere.
Ein weiterer Schwerpunkt des Einsatzes der deutschen Soldaten ist die sanitätsdienstliche Versorgung der EUTM Truppen in Mali. Der Einsatz der deutschen Sanitäter erfolgt in Koulikoro. Sie haben ein Luftlanderettungszentrum (Feldlazarett Role 2) aufgebaut. Bei dieser Aktion wurden die 40 deutschen Soldaten von Soldaten aus Ungarn und Österreich unterstützt.
Da nur wenige deutsche Soldaten in Mali sind, gibt es dort kein offizielles Feldpostamt. Ein Feldpostbeauftragter erledigt alle postalischen Aufgaben. Die Post wird gesammelt, registriert, verpackt und mit dem Lufttransport nach Deutschland geschickt. Nachdem zunächst die Post mit Militärmaschinen geflogen wurde, findet inzwischen die Beförderung meist mit zivilen Transporten der „DHL International Mali“ statt. Zielorte in Deutschland sind Bremen, Köln und Darmstadt. Dort erhalten die Belege den Feldpoststempel 6401. Es kommen aber noch Beförderungen mit Militärmaschinen vor, die daran zu erkennen sind, dass sie Ortsstempel der Briefzentren 14 (Berlin-Südwest), 56 (Koblenz) oder 64 (Darmstadt) tragen. Außerdem tragen alle Belege Cachetstempel aus Mali, von denen bisher zwei verschiedene bekannt sind. In Koulikoro wird ein Cachetstempel verwendet der neben einem Löwen das Rote Kreuz abbildet und somit anzeigt, dass es sich um Sanitätskräfte handelt, die dort stationiert sind. Weiterhin wird durch die Inschriften AUT, GER HUN darauf hingewiesen, dass die Soldaten aus Österreich, Deutschland und Ungarn kommen. Über dem Roten Kreuz ist die Inschrift: SANEINSKP EUTM (Sanitätskontingent der EUTM).

2013-09-Beleg_des_Monats_Mali_Ecklebe
Feldpostkarte vom Sanitätskontingent Koulikoro mit Feldpoststempel 6401 vom 13.08.2013




Beleg des Monats August

10 Jahre Ende der Grünen Post

von Benny Berger, Beyersdorf

Ist die Moderne Privatpost schon in die Jahre gekommen? Bereits seit 2008 konnten verschiedene Briefdienste ihr 10jähringes Gründungsjubläum feiern. Einige Firmen würdigten ihr erstes Dezent zugleich mit einer Briefmarkenausgabe oder einen Satz.
Mittlerweile sind die meisten etablierten Briefdienste oder ihre Rechtsvorgänger mindstens in dem Alter angekommen, sofern sie den umkämpften Postmarkt überstanden haben.
Einige haben ihn nicht überstand. Darunter kann ein Privatpostunternehmen in Sachen-Anhalt gerade für seinen aktuellen Sprachgebrauch als Klassiker bezeichnet werden.
2000 hat er seinen Postdienst, fern der heute üblichen Zeitungsverlage und ihrer vorhanden Vertriebswegen von Null an begonnen. Er war zugleich einer der ersten in der Verwendung von maschinenlesbaren Barcodes auf allen Briefen wie auch von regionalen Briefmarkenausgaben mit Motiven aus dem anhaltinischen Sachsen-Anhalt.
Spricht man mit der nicht sammelnden Bevölkerung, den Firmen oder Behörden über die vielen heute aktiven Briefdienste, wird seltsamer Weise noch immer nur ein Fimenname für alle verwendet: die Grüne Post.
Freilich gibt es mittlerweile andere Briefdienste wie die Pin Mail in Berlin oder seit April 2013 die Citypost aus Torgau die sich als Grüne Post verkaufen.
Die erste Grüne Post seit der Liberalisierung 1998 war jedoch die Die „Grüne Post GmbH + Co. KG“ aus Bernburg. Sie war ab März 2000 als Briefdienst tätig und hatte Zweigstellen in vielen Städten von Sachsen-Anhalt, so dass sie erstmals Sachsen-Anhalt-weit und bald auch darüber hinaus Briefzustellungen anbieten konnte. Die „Grüne Post“ war das erste Unternehmen in Sachsen-Anhalt, welches mit Sendungsverfolgung arbeitete.
Im Juni 2002 musste sie trotzdem Insolvenz beantragen. Das Unternehmen war noch bis zum 31.12.2002 unter Aufsicht eines eingesetzten Insolvenzverwalters tätig.
Als „Grüne Kurier Post GmbH“ wurde ebenso in Bernburg am 30. Oktober 2002 ein neues Unternehmen gegründet. Sie war nicht Rechtsnachfolger der „Grüne Post GmbH + Co. KG“.
Aus der Insolvenzmasse der „Grünen Post“ wurden aber u.a. die Lizenz, Technik, Fuhrpark, 12 regionale Depots, Briefmarken, Mitarbeiter, die verbliebenen Kundenverträge wie auch das Logo übernommen. Unter der stilisierten Taube wurde lediglich das Wort „Kurier“ eingefügt. Für die ehemaligen Kunden der „Grüne Post“ erfolgte der Übergang zum neuen Unternehmen weitgehend nahtlos.
Die „Grüne Kurier Post GmbH“ war zwischen dem 02.01. und dem 21.07.2003 in weiten Teilen von Sachsen-Anhalt als Briefdienst tätig, bevor auch es in Insolvenz ging. Die letzte Postbearbeitung erfolgte am 19.07.2003.
Am 21.07.2013 wiederholte sich somit das Ende des ersten bedeutsamen und in ganz Sachsen-Anhalt tätigen Privatpostuntenehmens bereits im zehnten Jahr.

Unter den Sammlern ist die letzte Markenausgabe besonders gefragt und erziehlte teilweise bei www.ebay.de Gebote von über 50 EUR, was bei einem Porto von 44 Cent eine Wertsteigerung des Einhundertfachen ausmacht. Aber nicht nur die insgesamt fünf Briefmarkenausgaben, mit seinen Besonderheiten bilden ein interesanntes Sammelgebiet. Neben den bereits teilweise erfassten Zustellcodes auf den Sendungsetiketten, gibt es bis heute keine vollständig erfasste Übersicht aller Firmenstempel, die ebenso zur Entwertung der grünen Briefmarken Verwendung fanden oder im ersten Jahr oft der einzige Nachweis für eine Beförderung der Briefe über die Grüne Post waren. Es zeigt sich zudem das mit fortschreitender Zeit eine vollständige Aufarbeitung der Firmengeschichte immer schwieriger wird - schwieriger nicht jedoch unmöglich.
Nichtdestotrotz hat die Grüne Post als Pionier der Modernen Privatpost in Sachsen-Anhalt seinen Eingang in den alltäglichen Sprachgebrauch für alle Briefdienste gefunden und bleibt somit weiterhin lebendig in Erinnerung

20130717-GruenePost-Letzverwendung (Beleg des Mona






Beleg des Monats Juli

Ein Kooperations-Beleg zwischen den Briefdiensten MZZ und SafeMail

von Benny Berger, Beyersdorf

Der abgebildete Kooperations-Beleg zwischen den Briefdiensten MZZ und SafeMail scheint auf dem ersten Blick nichts Besonderes zu zeigen.

Er wurde am 25.05.2013 von dem Briefdienst „SafeMail“ aus Thüringen bearbeitet und der „MZZ Briefdienst GmbH“ aus Halle übergeben. Daraufhin weißt, dass kleine Kürzel „MZZ“ unter dem Datum hin. Der unter dem Barcode vorhanden UPOC beginnt mit 010017.
UPOC bedeutet „Universale Post Code“. Er wird von der „Cod X Software AG“ aus der Schweiz zentral für Briefdienstleister vergeben, um die Post anhand des Codes den Vertragskunden, dem Zustellort und andere Angaben zur Zustellung zuordnen zu können. Die ersten zwei Ziffern (01 für Briefdienst) bezeichnen den Typ, die dritte bis zur sechsten Ziffer den Mandanten (0017 SafeMail) und die restlichen Ziffern den internen freiverwendbaren ID-Code.

Im unteren Bereich findet sich ein Stempel der „MZZ Briefdienst GmbH“, erkennbar an dem Kürzel „P2-015“. P2 ist eine Firma die den Verbund von privaten Zustellfirmen in ganz Deutschland organisiert um einen deutschlandweite Zustellung der bei den regionalen Briefdiensten aufgegeben Briefen zu gewährleisten. In deren Vergabeliste hat die MZZ die Nr. 15 erhalten.
Seit 03.11.2009 wird die P2-Kennung der MZZ „P2-015“ auf den Stempeln mit abgeschlagen.

Beleg des Monats Juli 2013

Das Datum verrät, dass der Brief noch am selben Tag von der Sortiermaschine in Halle bearbeitet wurde. Tags darauf erfolgt die Zustellung am 25.05.2013.
Verbleibt noch die Kennziffer „03_BBIT0010“. Sie erklärt sich wie folgt:
Seit dem 10.10.2008 wird bei der MZZ ein UPOC-Barcodesystem für die Erfassung, Sortierung und Stempelung von Briefen verwendet. Der MZZ wurde der UPOC: 010074... zugewiesen.
Die Zustellcodes, für in das Gebiet des ehemaligen Kreises Bitterfeld (Stand 1994) von der MZZ zugestellte Briefe, gliedern sich wie folgt am Beispiel von BBIT0010: „B“ für Briefdienst, „BIT“ für die Zustellregion des ehemaligen Kreis Bitterfeld und „0010“ für die Zustelltour im Gebiet der Stadt Zörbig.
Was auffällt ist, dass die MZZ auf dem Brief keinen eigenen Barcode und UOPC aufgedruckt hat. Sie spart sich den Stempel und die Tinte, da durch die einheitlichen UPOC-Systeme die Angaben der SafeMail von der MZZ gelesen werden können und lediglich weiterverarbeit werden. UPOC-Aufdrucke bei Kooperationsbelegen zwischen verschiedenen Briefen sind nur wenn die Firmen verschieden Sortiermaschinen verwenden oder in Ausnahmefällen festzustellen.
Die Ziffer „03“ wird seit dem 7.5.2013 von der MZZ in dem Eindruck verwendet. Diese Nummer ist eine interne Bezeichnung für das Gebiet Bitterfeld. Nummerierung wurde für jedes Gebiet eingeführt um die internen Abläufe zu optimieren. Die Bezeichnungen geht von „1_“ bis „22_“.

Was das Werbeklischee links neben dem Barcode noch verrät, ist dass es sich um einen Brief der Bundesagentur für Arbeit handelt.
Aber erst die Absenderangabe des Schreibens hinter dem Fensterfeld des Umschlages enthüllt, dass es sich um die Bundesagentur für Arbeit in Halle a.d.S. handelt. Bis kurzen übergab die Bundesagentur für Arbeit Halle in Briefe direkt der MZZ zur Zustellung und hatte hierfür auch ein Werbeklischee. Vermutlich durch eine neue Ausschreibung zum Postausgang wurde die SafeMail mit der Annahme und Bearbeitung der Post der Bundesagentur für Arbeit in Halle beauftragt, die wiederum ihre Briefe vorrangig der MZZ zur Zustellung übergeben wird, da das Annahmegebiet des SafeMail-Briefdienst sich nicht in Halle oder Sachsen-Anhalt, sondern in Thüringen befindet und SafeMail keine eigenen Zusteller in Sachsen-Anhalt besitzt.
SafeMail wird vermutlich aufgrund seines grundsätzlich kleineren eigenen Zustellgebietes noch günstiger Portotarif als die MZZ anbieten können.




Beleg des Monats Juni

Einschreibe-Felspostbrief der Marine aus Thale vom 16.11.1944

von Dietrich Ecklebe

Die deutsche Wehrmacht hatte im Jahr 1936 in Peenemünde eine Heeresversuchsanstalt gegründet. 1937 kam eine Erprobungsstelle der deutschen Luftwaffe hinzu. Hier wurden die V-Waffen getestet und abgeschossen. Nachdem britische Bomber am 18.08.1943 Teile der Anlagen zerstört hatten, wurde die Produktion in unterirdische Anlagen verlagert, von denen sich zahlreiche im Harz befanden (Dora-Mittelbau, Nordhausen, Langenstein, Blankenburg Lessinglager – für V2-Messgeräte für die Mittelwerk GmbH). Die Marine bezog auch in Thale die sogenannten Marine-Baracken am Stecklenberger Wald. Hier befand sich der Zentrale Marine-Nachrichtenmittel-Betrieb, der wesentliche Fragen der Nachrichtentechnik für den Kriegseinsatz entwickelte und so auch mit in die Entwicklung der Raketenwaffen integriert war. Es handelt sich um einen Einschreibebrief aus Thale an das Oberkommando der Kriegsmarine in Berlin, der als Feldpost verschickt wurde. Daher fehlt auch eine Briefmarke, denn Feldpost war gebührenfrei. Der R-Zettel ist ein Provisorium, bei dem der Ortsname handschriftlich eingetragen wurde.

2013-06-Beleg des Monats




Beleg des Monats Mai

von Klaus Hirschfeld Haldensleben

Der Handserienstempel mit dem Text „Volksbegehren 23.5.-13.6.48 Zeichne Dich ein“ wurde nur in Sachsen-Anhalt eingesetzt. Damals waren die Landesgrenzen etwas anders.
Er warb „für die Einheit Deutschlands als unteilbare Republik und einen gerechten Frieden“, der Einsatz war durch den Deutschen Volkskongress veranlasst. In der SBZ war eine große Zustimmung vorhanden, in den Westzonen galt er als verlängerter Arm Moskaus.

2013-05-Beleg des Monats
Verwendung auf einem Kriegsgefangenenbrief nach Ägypten aus (19a) Delitzsch.
Der Brief war nach handschriftlichem Eingang, circa 5 Wochen unterwegs.

Verwendungspostämter : (19a)Bitterfeld, (19a) Delitzsch, (19a) Lutherstadt Eisleben, (19a) Hettstedt(Südharz), (19a) Merseburg, (19a) Naumburg, (19a) Sangerhausen,(19a) Torgau, (19a) Weißenfels, (19a) Wittenberg Lutherstadt und (19a) Zeitz.
(19b) Aschersleben, (19b) Bernburg, (19b) Blankenburg, (19b) Burg (Bz Magdeburg,
(19b) Calbe (Saale), (19b) Coswig (Anhalt), (19b) Dessau, (19b) Gardelegen, (19b) Genthin, (19b) Haldensleben, (19b) Köthen(Anh), (19b) Magdeburg 1, (19b) Oschersleben, (19b) Quedlinburg, (19b) Salzwedel, (19b)Stassfurt, (19b) Stendal, (19b) Wernigerode und (19b) Zerbst.
Literatur= Sonder- und Werbestempel der Deutschen Post seit dem 8. Mai 1945
Debria 1950
Hesse: Sonderstempel der DDR Lipsia 1969

Geschrieben am ..

zurück

Veranstaltungen