Landesverband der Philatelisten in Sachsen-Anhalt e.V. im BDPh. e.V.

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800 Jahre Anhalt – Kirchentag in Ballenstedt (09.-10.06.2012)



Vom 09. bis 10.06.2012 wird in Ballenstedt der 9. Anhaltische Kirchentag der evangelischen Kirche stattfinden. Am Sonntag werden auch die Philatelisten anwesend sein und einen Sonderumschlag anbieten. Die Sonderpostfiliale liefert den passenden Sonderstempel dazu. Die Stände befinden sich auf dem Platz vor dem Museum, dicht am Schloss Ballenstedt.
Der kleine Harzort Ballenstedt gilt als die Wiege Anhalts, denn im nahe gelegenen Selketal erhob sich vor 800 Jahren die Burg Anhalt, nach der das Fürstentum seinen Namen erhielt. Schon 1043 wurde durch Esico von Ballenstedt ein Kollegiatsstift auf einem Berg im Westen der Siedlung gegründet, das 1123 in ein Benediktinerkloster umgewandelt wurde.

Sonderstempel zum Kirchentag in Ballenstedt zu 800

Seit dem 11. Jahrhundert war Ballenstedt der Stammsitz der Grafen von Ballenstedt, der Askanier. Albrecht der Bär wurde 1100 hier geboren und wurde 1170 im Westwerk der Klosterkirche beigesetzt.
Nach der Gründung des Fürstentums Anhalt verlagerte sich das Zentrum in andere Städte. Erst 1765 wurde Ballenstedt wieder ständige Residenz der Fürsten von Anhalt-Bernburg, die hier bis 1863 residierten. Unter ihnen wurde das Barockschloss errichtet, das die Reste der alten romanischen Klosterkirche mit einschloss. Weiterhin entstand eine herrliche Parkanlage mit barocken Wasserspielen und einem großen englischen Garten durch Peter Joseph Lenne. 1788 wurde vor dem Schlosshof das Theater errichtet, das erste Schlosstheater Deutschlands, das nicht mehr in das Schloss integriert ist sondern ein separates Theatergebäude besitzt. Hier wirkten solch bekannte Musiker wie Franz Liszt oder Albert Lortzing.
An dem großen Platz vor dem Schloss befindet sich der Marstall, heute ein Hotel, und das Museum, das als Kügelgen-Haus bekannt geworden ist. Hier lebte und starb der Hofmaler, Schriftsteller und Kammerherr Wilhelm von Kügelgen (1802-1867).
Nach 1863 kam das Fürstentum zu Anhalt-Dessau und blieb bis 1918 Sommerresidenz. Nach 1945 wurde das Schloss eine Forstfachschule und erst nach der Wende wurde es wieder für die Öffentlichkeit zugängig gemacht.
Der Sonderstempel zeigt das Schloss mit dem romanischen Westwerk der Klosterkirche vom Schlossteich aus. Diese Ansicht findet man auch auf dem Umschlag. Dazu kommt ein Foto des Modells der Burg Anhalt, das sich neben dem Schloss erhebt.
Bestellungen von Belegen bitte schriftlich an:
Dietrich Ecklebe, Herzogstr. 24, 38889 Blankenburg, E-Mail: dietrichecklebe@alice-dsl.net

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