Landesverband der Philatelisten in Sachsen-Anhalt e.V. im BDPh. e.V.

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Literaturmitteilung - Vereinsheft Nr. 43 / 2011 - Haldensleben und Umgebung

des Verein der Briefmarkenfreunde von Haldensieben und Umgebung e.V. Leitthema: 100 Jahre Beginn der Eisenbahnstrecke Gardelegen - Neuhaldensleben

Zum Inhalt des Vereinsheft Nr. 43 / 2011

Impressum 2
Grusswort 3
Protokoll der JHV 4-7
100 Jahre Beginn der Eisenbahnstrecke
Neuhaldensteben - Gardelegen 8-21
Für Bahnpostsammler 22- 23
Vorschau auf das 2. Halbjahr 24

Das Mitteilungsblatt wird an alle Mitglieder des Vereins der Briefmarkenfreunde von Haldensleben und Umgebung e.V. kostenlos abgegeben, andere Interessenten 1.-€ plus Porto.
Nach vorheriger Genehmigung ist ein Nachdruck = BDPh Vereinen gestattet.
Für den Inhalt verantwortlich: Klaus Hirschfeld = Tel. 03904/40293
Redaktionsschluss 15.7.2011




Auszug auf Leitartikel:

Eisenbahnstrecke Gardelegen - Neuhaldensleben
Von Klaus Hirschfeld

1911 wurde die Verbindung eröffnet, wenn auch die Strecke schon lange nicht mehr besteht, soll mit diesem Beitrag an den Bau, Bahnhöfe und den Betrieb erinnert werden.
Neuhaldensleben hatte Bahnanschluss seit 18721 und weiter 1874 nach Oebisfelde.
Gardelegen war ein Haltepunkt der großen Strecke Berlin - Hannover
Die Orte im Umfeld des Kreises hatten große Pläne, nicht nur zwischen den beiden Kreisstädten.
Das Eisenbahn -Projekt Neuhaldensleben - Gardelegen - Salzwedel ist die Überschrift im Wochenblatt vom 14.2.1891.
Ein Comitee traf sich im Schützenhaus in Gardelegen, von Neuhaldensleben war zugegen, der Kreislandrat Herr Geh. Rath von Alvensleben, Herr Bürgermeister Moehring, die Rathsherren Molle und Puritz, die Stadtverordneten Delor, Flohr und Sachse. Die Erschließung der Altmark von Süden nach Norden stand zur Debatte, die alte Heerstraße, auf welcher sich der Transitverkehr zwischen Magdeburg und Hamburg bewegte, wurde vorgeschlagen. Letzlingen will auch angeschlossen werden ,auch der Kreis Wolmirstedt der die Linie Wolmirstedt-Colbitz-Letzlingen vorschlägt. Die Stadt Calbe hat ein Conkurrenz-Projekt Calbe, Richtung Celle. Bürgermeister Vibranz-Calvörde trat mit bekannter Schlagfertigkeit für die Richtung nach Norden ein, da er ziemlich sicher sei, das die Herzogliche Braunschweigische Regierung die neue Bahn subventioniere.
Eine Denkschrift wurde verabschiedet = wir werden sehen. Ein Satz noch aus dem Aufsatz ( Rechnen wir den Rhein-Weser-Elbe-Kanal hinzu, an dessen Erbauung heute kaum noch gezweifelt werden kann.)
Fünf Jahre später ist wieder im Schützenhaus zu Gardelegen eine Tagung, es geht um das Bahnprojekt Neuhaldensleben - Gardelegen -Salzwedel. Der Bericht im Wochenblatt vom 23.07.1896 endet mit dem Zusatz - „In der Versammlung erregte es allgemeine Verwunderung dass die Stadt Neuhaldensleben, welche ein erhöhtes Interesse an dem Werke zu nehmen hat, trotz der erhaltenen Einladung nicht vertreten war".
Sonst geht es um die Preisfrage der Vorarbeiten, da mehrere Offerten eingefordert wurden, welche die Preislage von 80 bis 110 Mark pro Kilometer variiren. Es geht auch um die unentgeltliche Hergabe des benöthigten Grund und Bodens.
Das Comitee schlägt weiter vor, die Bahn als Kleinbahn mit Normalspurweite herstellen zu wollen.
Entschieden ist noch nichts, es wurde nur geredet und vorgeschlagen. Am 1. Oktober 1896 steht schon wieder ein Bericht im Wochenblatt über das Bahnprojekt.
Über die Aufbringung der Mittel zum Bau wird mitgeteilt, dass Provinz oder Staat 1/3 der Bausumme hergebe, dass die Hälfte in der Regel der oder die Unternehmer decken und 1/6 von den betreffenden Gemeinden aufgebracht werden.
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[Mehr im Heft]

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